Meine Brücke

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Ich möchte euch jemanden vorstellen...


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Leben und Tod

Haben wir selbst ein Recht über Leben und Tod zu entscheiden? Kann jeder von uns einfach gehen? Kann sich jeder die (aktive) Hilfe holen, die er haben will? Gegner der aktiven Sterbehilfe lassen verlauten: "Kein Mensch hat ein Recht, einen anderen Menschen zu töten!" Doch ist es nicht noch viel schlimmer, wenn einem Menschen durch Verweigerung der Hilfe zum Sterben ein ungewolltes Leben aufgezwungen wird, das für diesen schlimmer ist (psychisch oder physisch) als der Tod? Wird hier  nicht der freieWillen des Menschen missachtet? Wie ist dies mit Menschenwürde vereinbar?  Gebietet genau diese nicht das Recht für jeden Menschen über sein Leben und seinen Tod selbst zu entscheiden?


Posted: 12:40, 24.05.2008
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Ich war wieder dort...

Mit dort meine ich "Meine Brücke". Nachdem ich den letzten Zug verpasst hatte bin ich dort raufgegangen. EInfach um ein bisschen besser nachdenken zu können. Der letzte Zug war ja wie gesagt eh schon weg. Bin eine kleine Ewigkeit da oben hin und her gelaufen, hab in die Ferne, auf die Gleise, in die Dunkelheit geschaut. Erinnerungen kamen hoch an alles mögliche, vor allem an trauriges. Als ich wieder runtergegangen bin, war ich mit meinen Nerven am Ende. Keine Ahnung warum, aber die Brücke hat mir für gestern den Rest gegeben - und das, wo ich mir doch noch vor kurzem vorgenommen habe, dass sich alles ändern wird - zum Besseren...

Posted: 08:15, 16.05.2008
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Entschluss

Ich fühl mich, als hätt ich mich in was reingesteigert,

mich sinnlos deinen liebgemeinten Ratschlägen verweigert.

Mein Gefühle drehen sich ständig im Kreis:

mal ignorant und kalt, dann stürmisch und heiß.

Sie spielen verrückt, sie spielen mit mir.

Wer kann mich denn noch ernst nehmen hier?

Tage lang beleidigt und eifersüchtig,

andrerseits für meine Gefühlslosigkeit berühmt berüchtigt.

Kann deine Verwirrtheit vollkommen verstehn:

wenn du nicht bleiben willst, darfst du auch gehn.

Ich bin es gewohnt von andren vor dir,

die dachten sie hätten ihren Spaß mit mir.

Diese Achterbahn lässt mich einfach nicht los.

Wie kontrollieren sich all die andren bloß?

Ich möcht es endlich schaffen und mich befrein,

nich mehr in diesem Teufelskreis gefangen sein.

Doch wo fängt man dafür am besten an,

wenn man niemanden an sich ranlassen kann?

Wie soll ich es schaffen, Vertrauen zu schenken,

ohne zu haben irgendwelche Bedenken?

Wie kann ich lernen, Liebe zu geben,

und ohne Selbstzweifel friedlich zu leben?

Hab ich vielleicht gar was Unmögliches vor?

Vermag ich alles wiederzufinden, was ich einst verlor?

In meinem Kopf sprechen zweifelnde Stimmen,

vor allem nachts, wenn Sekunden nur qualvoll verrinnen.

Doch nehmen lass ich mir meinen Entschluss nicht mehr,

dazu sehne ich mich nach dem Glücklich sein viel zu sehr!


Posted: 10:06, 29.04.2008
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Abhängigkeit

Sobald du mich kennst, hast du mich verloren.

Frage nicht, warum ich dich dazu habe auserkoren.

Vielleicht, weil du mir ein offenes Ohr geschenkt hast

als du meine Verzweiflung und den Kummer sahst?

Anfangs nahm ich dankbar deine Hilfe an,

endlich jemand, dem ich vertrauen kann.

Doch mit jedem Geheimnis, das du mehr von mir kanntest,

mit jedem Trost und Ratschlag, den du mir nanntest,

rückte ich ein Stückchen weiter von dir ab,

misstraute dir obwohl ich vorher geglaubt hab.

Tag für Tag und Wort für Wort zog ich mich zurück,

sah in dir, mein Freund, nur noch Übel anstatt Glück.

Diese mögliche Macht über mich machte mir Angst:

Was wäre gewesen, wenn du an mein Innerstes gelangst?

Hättest du mich akzeptiert wie ich bin -

auch alle Gedanken und Gefühle in mir drin?

Ich hatte nicht den Mut das abzuwarten,

spielte von da an gegenüber dir mit offenen Karten:

fällte mit meinem Verhalten mein eigenes Urteil

und trieb damit zwischen uns einen hölzernen Keil.

Vielleicht magst du mich nach meinen Gründen fragen.

Ich kann versuchen sie dir zu sagen.

Vielleicht hast du es ja sogar gemerkt,

dich nur nicht dagegen gewehrt?

Ich hab mich ganz von dir abhängig gemacht,

so dass du über mich hattest eine vollkommene Macht.

Du magst sagen, die hättest du niemals genutzt.

Doch obwohl mir das eigentlich voll war bewusst,

konnte ich dir nicht vertrauen,

nicht auf deine lieb gemeinten Worte bauen.


Posted: 09:43, 28.04.2008
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Mein Gefühl

Hab das dumpfe Gefühl durch andere zu leben,

durch mein eigenes Dasein nur noch dahin zu schweben.

Ich saug anderer Freude in mich auf,

während meine Dinge nehmen selbst ihren Verlauf.

Ich erfreu mich am Lachen anderer,

bin selbst ein heimatloser Wanderer.

Wo geh ich hin, wo komm ich her?

Um mich rum alles endloses Meer,

ohne Anfang, ohne Ende.

Wann bekommt mein Leben eine Wende?


Posted: 10:52, 26.04.2008
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Stimmungsschwankung

Ich bin immer wieder fasziniert davon, wie schnell sich meine Stimmung ändern kann - von schlecht zu gut, von gut zu schlecht.. ersteres ist mir gestern abend gegen 9 einfach so passiert. Ohne grund, zumindest ohne einen offensichtlichen. Dazu beigetragen haben aber glaube ich 2 liebe Menschen, denen ich mich gestern anvertrauen durfte.. Danke!


Posted: 11:22, 22.04.2008
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Teufelskreis Leben

Das Leben, wie eine Spirale, es dreht sich im Kreis.

Ohne dass jemand etwas genaueres weiß,

geraten wir tagtäglich in einen Strudel hinein.

Voller Gefühle und Freude sollte unser Alltag sein.

Doch stattdessen plagt uns Schmerz und Einsamkeit.

Stille und Hass - darin spiegelt sich die Wirklichkeit.

Wenn dies ein Teufelskreis ist - wo werden wir enden?

Kann man aus dem Jenseits noch Botschaften senden?

Unaufhaltsam schreiten Raum und Zeit,

es verdoppelt sich stündlich, das schreckliche Leid.

Wer holt uns hier raus, wer spielt den Retter?

Denn schon wird es kalt, schon fallen die Blätter.

Die Fassade bröckelt, was bleibt ist die Leere.

Während ich mir selbst den Rücken zukehre,

will mich etwas noch hier auf Erden halten,

doch solche Worte lassen mich meist erkalten.


Posted: 03:34, 17.04.2008
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Zitat

Wenn alle mit dem Verstand fühlen und

mit dem Herzen denken würden,

wäre die Welt sehr viel wärmer.


Posted: 05:05, 11.02.2008
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